Medikamente und Mundgesundheit: Was ist zu beachten?

dginews-logo12.04.2018

Bildquelle: iStock/

Nicht nur in höherem Lebensalter gehört die Einnahme von Medikamenten für viele Menschen zum Alltag – vor allem Erkrankte mit chronischem Leiden sind den Griff zu Tablette & Co gewohnt. Nicht bekannt ist vielen von ihnen, dass manche Medikamentengruppen Auswirkungen auf die Mundgesundheit haben. Beispielsweise können Arzneimittel, die die Blutgerinnung verändern, eine Rolle spielen bei Eingriffen in das durchblutete Mundgewebe und auch bei der Heilung von Wunden im Mundraum.

Wie ein aktueller Patientenratgeber (ZahnRat) der fünf Landeszahnärztekammern in den neuen Bundesländern verdeutlicht, sollten alle Patienten, die verschreibungspflichtige und auch freiverkäufliche Arzneimittel oder naturheilkundliche Heilmittel einnehmen, diese in einer Medikamenten-Einnahme-Übersicht (Medikationsplan) festhalten und diesem zum zahnärztlichen Termin (auch im Fall der Inanspruchnahme des Notdienstes) mitbringen – insbesondere, wenn sich an den Medikamenten und Heilmitteln etwas verändert hat, ist eine Information der Zahnarztpraxis wichtig. Die moderne Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde hat für fast alle Medikationsfälle erprobte Lösungen, um die Zahnbehandlung zu realisieren – diese können aber nur angewandt werden, wenn der Zahnarztpraxis die Medikamenteneinnahme auch bekannt ist.

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