Fieber ist kein Symptom des Zahnens

dginews-logo25.02.2016

Bildquelle: Getty Images

Wenn um den sechsten Lebensmonat herum die ersten Zähnchen durchbrechen, haben es Baby und Eltern oft nicht leicht. Wenn es im Mund drückt, beginnt oft eine unruhige Zeit, weil auch das friedlichste Kleinkind unter den Symptomen leiden kann. Fieber – 38 Grad Celsius auf dem Thermometer und mehr – gehört jedoch nicht dazu.

Dies belegt eine Untersuchung in einer Fachzeitschrift für Kinderärzte. Forscher haben zehn Studien analysiert, bei denen die Zeichen und Symptome des Zahnens von insgesamt 3500 gesunden Kleinkindern erfasst wurden. Mehr als 70 Prozent der Kinder zeigten Symptome: sie waren gereizt, der Speichelfluß war erhöht und die Mundschleimhaut empfindlich und gereizt. Jedes 5. Kind litt unter Durchfall. Wenn die Körpertemperatur anstieg – was ebenfalls keine Seltenheit ist – erreichte diese indes nie das Fieberniveau von 38 Grad Celsius.

Patienten mit Implantattherapie zufrieden

dginews-logo23.02.2016

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Die allgemeine Zufriedenheit von Patientinnen und Patienten mit einer Implantat-Therapie ist hoch. Zu dieser Schlussfolgerung kommen schwedische Wissenschaftler, die mehrere tausend Patienten rund sechs Jahre nach Abschluss ihrer Behandlung befragt haben.

Besonders zufrieden waren ältere Patienten. Frauen scheinen höhere Ansprüche an das ästhetische Ergebnis einer Implantatversorgung zu haben als Männer. Wie die Forscher in einer Fachzeitschrift berichten, waren Männer mit ihrem ästhetischen Therapieresultat häufiger zufrieden als Frauen. Patienten, die von Spezialisten für Implantologie behandelt worden waren, erwiesen sich darüber hinaus als zufriedener mit ihrer Kaufunktion und der Ästhetik ihrer implantatgetragenen Versorgung.

Gesunde Ernährung gesunder Mund

dginews-logo18.02.2016

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Bei der Ernährung sollte man nicht nur auf eine ausreichende Zufuhr von Fluor achten, um Zähne und Zahnfleisch gesund zu erhalten:  Auch Kalzium ist für die Zähne wichtig. Den Mineralstoff liefern vor allem Milchprodukte wie Joghurt oder Buttermilch. Auch grünes Gemüse fördert die Erhaltung der Zähne.

Eine Untersuchung zeigt, dass Vorschulkinder, die viel Gemüse essen, ein geringeres Kariesrisiko haben als andere Kinder. Denn Gemüse enthält viele Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe – zudem weniger Fruchtsäuren als Obst.

Rheumapatienten regelmäßig zum Zahnarzt

dginews-logo16.02.2016

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Patienten, die an rheumatoider Arthritis leiden, sollten besonders auf ihre Mundgesundheit achten: Eine Zahnbettentzündung (Parodontitis) kann die Schwere der Gelenkentzündung im Verlauf der Erkrankung beeinflussen. Wie australische Forscher in einer Fachzeitschrift berichten, gibt es auch Hinweise, dass sich eine Behandlung der Parodontitis auf die Gelenkentzündung positiv auswirkt.

In den letzten Jahren haben Wissenschaftler zwischen Entzündungen des Zahnhalteapparats (Parodontitis) und anderen Erkrankungen eine Vielzahl von Beziehungen und Wechselwirkungen entdeckt. Bei der Entstehung von Zahnbettentzündungen spielen nämlich nicht nur eine Infektion mit Bakterien und eine schlechte Mundhygiene eine Rolle. Auch das Immunsystem ist beteiligt. Das ist eine Gemeinsamkeit von rheumatoider Arthritis und Parodontitis: bei beiden spielt die individuelle Immunreaktion eines Patienten für den Krankheitsverlauf eine Rolle.

Zahnimplantate: Wann darf ich sie belasten?

dginews-logo12.02.2016

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Eine steigende Zahl von Untersuchungen belegt, dass die Erfolgsraten bei sofort versorgten Implantaten – bei denen ein Zahnersatz umgehend auf dem Implantat befestigt wird – nicht schlechter sind als bei Titanwurzeln, die zunächst gedeckt – also geschützt unter der Schleimhaut – über längere Zeit einheilen konnten.

„Allerdings bedeutet Sofortversorgung nicht automatisch Sofortbelastung“, betonen die Experten der Deutschen Gesellschaft für Implantologie. Zwar besteht prinzipiell die Möglichkeit, ein Implantat sofort mit Zahnersatz zu versorgen. Doch eine sofortige Belastung ist nur in bestimmten Fällen sinnvoll. So sind sich die Experten einig, dass Implantate, die in den vorderen Bereich eines zahnlosen Unterkiefers eingepflanzt und miteinander verbunden sind, sofort versorgt und auch belastet werden können.

Doch in allen anderen Fällen ist das Bild für die Spezialisten differenzierter. Gleichwohl muss kein Patient nach einer Implantation die Zahnarztpraxis mit Zahnlücken verlassen: Werden Implantate in teilbezahnte Kiefer gepflanzt, kann der provisorische Zahnersatz beispielsweise etwas niedriger als die umgebenden Zähne gehalten werden. So wird die Lücke ästhetisch ansprechend geschlossen, aber das Implantat beim Kauen nicht belastet.

Zuckerkrankheit: Regelmäßige Kontrolle der Mundgesundheit

dginews-logo09.02.2016

Bildquelle: Istock / evgenyb

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Etwa acht Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer schweren Entzündung des Zahnbetts (Parodontitis). Die Zuckerkrankheit (Diabetes) begünstigt die Entstehung dieser Erkrankung. Das Risiko eines Diabetikers, an Parodontitis zu erkranken, ist im Vergleich zu gesunden Menschen dreifach erhöht, das Risiko für Zahnverlust sogar fünfzehnfach höher.

Umgekehrt erschwert eine Parodontitis die Kontrolle des Diabetes und kann die Stoffwechselerkrankung ungünstig beeinflussen. Viel zu wenig bekannt sei, mahnen Experten, dass bei Diabetikern mit Parodontitis auch das Risiko für Komplikationen an den Augen und Nieren besonders stark erhöht ist. Ein gut eingestellter Diabetes kann hingegen die Prognose der Parodontitis entscheidend verbessern.

Ist der Blutzucker im Griff, ist bei Zahnverlust auch eine Implantat-Therapie möglich. „Die Verlustquote liegt in diesem Fall im Bereich der Verlustquote bei stoffwechselgesunden Menschen“, erklärt Prof. Dr. Germán Gómez-Román, Pressesprecher der Deutschen Gesellschaft für Implantologie.

Zahnfehlstellungen können Kopfweh verursachen

dginews-logo04.02.2016

Bildquelle: GEttyImages

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Experten unterscheiden mehr als 160 Kopfschmerzarten. Am häufigsten sind Spannungskopfschmerzen und Migräne. Aber auch Fehlstellungen der Zähne oder Störungen im Kiefergelenk können auf Dauer Kopfweh verursachen, wenn sie nicht behandelt werden.

„Es ist nicht verwunderlich, dass eine starke Belastung der Kaumuskulatur zu Kopfschmerzen führt“, schreiben Experten in einer Fachzeitschrift. Schließlich kann die Kaumuskulatur einen Druck von mehr als 100 Kilogramm pro Quadratzentimeter erzeugen, der noch höher liegen kann, wenn Patienten die Zähne aufeinander beißen oder mit den Zähnen knirschen. Wenn Patienten unter Kopfschmerzen und Schmerzen im Kieferbereich leiden, ist es daher sinnvoll, auch den Kauapparat als mögliche Ursache in Betracht zu ziehen und zu untersuchen.

Dann können eine entspannende physiotherapeutische Behandlung und eine angepasste Zahnschiene die Schmerzen lindern.

Verloren gegangene Implantate ersetzbar

dginews-logo02.02.2016

Bildquelle: Istock / Lorado

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Etwa acht Millionen Menschen in Deutschland leiden an einer schweren Entzündung des Zahnbetts (Parodontitis). Die Zuckerkrankheit (Diabetes) begünstigt die Entstehung dieser Erkrankung. Das Risiko eines Diabetikers, an Parodontitis zu erkranken, ist im Vergleich zu gesunden Menschen dreifach erhöht, das Risiko für Zahnverlust sogar fünfzehnfach höher.

Umgekehrt erschwert eine Parodontitis die Kontrolle des Diabetes und kann die Stoffwechselerkrankung ungünstig beeinflussen. Viel zu wenig bekannt sei, mahnen Experten, dass bei Diabetikern mit Parodontitis auch das Risiko für Komplikationen an den Augen und Nieren besonders stark erhöht ist. Ein gut eingestellter Diabetes kann hingegen die Prognose der Parodontitis entscheidend verbessern. Ist der Blutzucker im Griff, ist bei Zahnverlust auch eine Implantat-Therapie möglich. „Die Verlustquote liegt in diesem Fall im Bereich der Verlustquote bei stoffwechselgesunden Menschen“, erklärt Prof. Dr. Germán Gómez-Román, Pressesprecher der Deutschen Gesellschaft für Implantologie.